Bolte@CapeTown

Auf gehts, ab gehts, drei Monate wach!
 

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Das is nix hier...sorry!

1 Kommentar 27.9.09 17:49, kommentieren

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Auf gehts, ab gehts...

Grüzdi, Servus und Hallo Zusammen,

auf dieser Seite werde ich einige meiner Erlebnisse und Abenteuer während meines dreimonatigem Südafrika-Aufenthalts (CapeTown) nieder schreiben. Für gemachte Rechtschreibfehler übernehme ich keine Haftung.

Auf gehts: Nachdem ich ein sehr spannendes und feucht fröhliches Wochenende in Frankfurt bei und mit meinem Freund Micha F. verbracht habe – auf diesem Weg nochmal fettes Danke an Micha!!! – ging es am Montag Abend gegen 22:20Uhr von Frankfurt mit Fly Emirates auf über Dubai nach Kapstadt.

Nach ruhigem Flug gab es die geplante Zwischenlandung in Dubai Früh morgens 5:00Uhr bei 35°C, da dies natürlich auf Dauer nicht erträglich war ging es schnell weiter nach Kapstadt. Zu erwähnen sei hier, dass der Flughafen – wie sollte es anders sein in Dubai – sehr schick anzuschauen war!

Während beider Flüge saßen jeweils neben mir deutsche Studenten/innen, dabei wollte ich doch einfach mal Ruhe vor den deutschen haben. Naja die Ruhe sollte ich sehr schnell in Kapstadt erfahren.

Nach weiteren 9 Stunden kam ich dann in CapeTown an. Schon aus der Luft beeindruckt dieser Kontinent. Vorbei an Somalias Piratenküste und etlichen Inselgruppen und Lagunen, über den Nil ab zum Gebiet rund um den Tafelberg mit seinen weiten Ebenen aber auch plötzlich aus dem Untergrund sprießenden Gebirgsreihen.

Ich habe den Flughafen gesehen und verglich ihn komischer Weise mit dem aus Dubai...das hätte ich lieber bleiben lassen sollen.

Während der Parkingphase im Flieger kamen so nach und nach die Flughafenboys und begannen den Flieger zu entpacken und wieder flott für den Weiterflug zu machen. Da musste ich das erste Mal schmunzeln...die coolen MIB’s mit vergoldeter Sonnenbrille steuerten die Kofferrollies einhändig als ob sie einen 40-Tonner Truck am Lenkradknauf hin und her manövrieren.

OK Flug überstanden...jetzt sollte mich Jacques Jacobs am Flughafen empfangen und Jacques stand tatsächlich dort, ik war beeindruckt. Wir fuhren dann vom Flughafen richtung Innenstadt vorbei an den 1000en Blechhütten der Townchips (Armenviertel) entlang des Tafelbergs bis hin zur Waterkant nach Seapoint. Dort sah ich das erste mal das neue Greenpointstadion und es sollte nicht das letzte Mal sein.

Angekommen bei meiner Gastmutti Cheryl Bain in Seapoint genoß ich das erste Mal den Ausblick von dem am Anstieg des Lion‘s Head gelegenen Appertements. Der Ozean lag vor mir. Sehr sehr geil!

Cheryl meinte ich solle mich erst einmal entspannen und ein wenig Wasser trinken und eine deftige Portion Reis mit Huhn essen. Das letztere hatte ich abgelehnt da ich noch satt vom deftigen Essen im Flieger war – an dieser Stelle empfehle ich jedem der einmal vor der Wahl stehen sollte u.a. mit Emirates zu fliegen, wählt Emirates! In diesen ersten Minuten meiner Ankunft bemerkte ich schon die lockere, aufgeschlossene Art der Afrikaner im Gegensatz zur deutschen, strengen Art. Jacques ist dann wieder gefahren und nach einer Stunde entspannen auf der Terasse bei Cheryl und Mugbu dem Studenten aus Simbabwe hieß es „Michael – Facilitymanager – bring den Schens (dt. Jens) ins andere Haus“... mmh, anderes Haus *Fragezeichen Fragezeichen Fragezeichen* ich wollt eigentli nur noch pennen! OK weiter ging es mit dem Caddy und meiner Tasche hinten auf der offenen Ladefläche im doch so sicheren Kapstadt *heul* . Angekommen im Haus 2 am Ozean View Drive dachte ich nur „Boah, da soll/darf ich wohnen?? Hammer-Hütte“ und lass mich bitte oben wohnen. Michael hat mich dann eingewiesen, natürlich oben *freu*und als ich drin war sah ich erstmal das die untere Etage nur zum Leben und zum Feiern da war. Ein riesen Gemeinschaftsraum, eine Bar, eine Riesenküche verbunden mit einem riesen BBQ Platz der die Verbindung zur Chillout-Lounge im Garten darstellt. Dazu später mehr. Fix das Zimmer bezogen raus auf den riesen Balkon und siehe da, es lag wieder vor mir...das riesen Greenpoint Stadion wie es in seiner ganzen Pracht aus dem Erdboden ragte! Dahinter erstreckte sich der Atlantik mit seinen vielen Containerschiffen und Yachten von und nach Capetown. Ein grandioser Anblick vor allem Nachts.

So nach und nach kamen dann die Mitbewohner/innen ins Haus...ich dachte für einen Moment ich bin in Holland gelandet. Aber da waren ja dann doch noch neben Paul (Powl), Walter (Wolta) und Cláre der Diaz und die Phidelphe aus Mexico. Mein Zimmer habe ich von einem deutschen übernommen...naja wir halten halt zusammen und mindestens einer muss die Stellung zwischen den Oranjes halten . Nach kurzer Vorstellungsrunde gings dann endlich pennen!!!

Ausgeschlafen genoß ich den Sonnenaufgang über dem Atlantik und so nach und nach verließen die Chicos ihre Parkplätze. Chicos sind kleine 1er Golfs welche hier günstig zu mieten sind. D.h. jedes dritte Auto hier ist ein Chico *lach*. Ok ich gebe zu ich bin ein wenig durch die Geräusche der Chicos wach geworden, ins besondere als der von Wolta knallte und nicht mehr ansprang, hehe.

Achtung jetzt Surprise: Auf einmal klingelte es und wer kam zur Tür hinein, richtig der Poolboy *Poolboy...Fragezeichen Fragezeichen Fragezeichen*. Ok ik und Mr.Swimmingpool ums Haus außen herum, da war tatsächlich noch ein Pool welcher von der BBQ-Fläche zu erreichen war...krass. Dieser wurde genau heut Sommertauglich gemacht, na wenn das kein Timing ist .

Später als der Golf wieder fahrtüchtig war bin ich mit Wolta zur Viktoria & Alfreds Waterfront einkaufen und kurz ins Internet-Café gefahren schließlich war mein Kühlschrankfach verdammt leer...komisch da hätte mein Vorgänger ja mal an mich denken können (vonwegen Zusammenhalt ). Das lustige/ungewohnte hier an den Autos ist, ich will immer rechts einsteigen aber hier sitzt der Steuermann rechts und der Copilot links. Werd mich schon daran gewöhnen. 

OK vom Einkauf zurück, noch ein bissl meine Sachen sortiert wollte ich ein wenig was Essen, da der Abend anbrach...doch zu diesem Zeitpunkt kam Paul ins Haus. Er fragte mich ob ich Lust auf ein Dinner bei nem Kumpel hätte. Meine Antwort könnt Ihr euch ja denken...also wir auf, ne Flasche Wein unter den Arm geklemmt ging es ab zum Kumpel. Ring Ring, Tür auf und es war ein verdammtes Nest voller Oranjes was mich erwartete. Es wurde ein sehr geiler Abend mit Kochen, Wein, dummes Zeug gebabbel (...ohne Holland fuhren wir zur WM, etc.) und meinem ersten Pils aus Afrika mit dem grandiosen Namen „Black Label“, und ja es war Bier. Zufällig wohnte in diesem orangem Häusl die Agneta (Kapstadt 3 Millionen Einwohner), welche ein Praktikum als Marketing-Studentin bei KURUS (my english shool) absolviert , ein krasser Zufall und ein nettes Mädel . Nachdem es dann sehr spät war ging es mit dem angetrunkenem Paul zurück in unsere Bude. Er musste mir gleich erstmal noch 8GB Musik überweisen da ich meine komplette Mucke vergessen hatte. Sorry Ram & Maria!!! Das Gute daran, der Holländer hört unsere Berliner Musik nur die Beatsteaks sind noch nicht ganz nach Holland durch gedrungen...wird schon noch und wenn ich nachhelfen muss.

2 Kommentare 24.9.09 18:15, kommentieren

Good bye germany!

Bilder Abschiedspartys

1 Kommentar 12.9.09 16:49, kommentieren